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Dietiker-Senioren-Wander-Essen 27. November 2018
in der Besenbeiz Huebhof im Bachsertal

 

Eine stattliche Schar froh gesinnter Seniorinnen und Senioren trafen sich am Dienstag um 09:45 h beim Bahnhof Dietikon. Wie früher schon, organisiert die Wanderleitung im November zum Abschluss ein gemeinsames Essen. Das Ziel wurde uns mit der Einladung nicht bekannt gegeben, deshalb ein grosses Fragezeichen, wo wird es wohl hingehen? Als Hinweis diente uns nur SBB, Postauto und natürlich eine ½-stündige Wanderung zu einer schönen Besenbeiz im Tal B als Information zu Verfügung. Zu diesem Anlass sind jeweils auch diejenigen Senior(inn)en eingeladen bei welchen die Füsse nicht mehr alles mitmachen. Diesen bleibt die Wanderung erspart, per Autotransport erreichen sie das gleiche Ziel. Die überraschend grosse Anzahl der Teilnehmer bedarf natürlich zusätzlicher organisatorischer Massnahmen. So wurde als Informationshilfe ein Spickzettel mit den Umsteigeorten sowie An- und Abfahrtszeiten verteilt. Aber auch hier ohne Zielangabe. Also bestieg der Tross um 09:00 h die S12, umsteigen in Zürich HB auf die S15 bis Steinmaur. In der S12 trafen wir eine andere Wandergruppe (nur Männer) welche an dem leider nebligen Tag manchmal mit Nieselregen, auch einen Ausflug wagte. Schnell kam es zu einem Gedankenaustausch und zu gegenseitigen Fragen woher wohin usw.? Beneidet wurden wir Wanderer, weil wir von so vielen charmanten und wanderlustigen Damen begleitet waren.


Gemäss Spickzettel in Steinmaur umsteigen auf Bus 535. Also Treppe hinunter zur nächsten Postautohaltestelle. Die andere Wandergruppe wartete an der gegenüberliegenden Haltestelle. Zögernd wurden erste Mutmassungen, Tal B könnte das Bachser Tal sein, geäussert. Nach einer kurzen Wartezeit fuhr ein Postauto die gegenüberliegende Haltestelle an und nahm die andere Wandergruppe auf. Auf unserer Seite tauchte leider kein Postauto auf und beim Wanderleiter machte sich eine kleine Nervosität bemerkbar. Gross war das Erstaunen als wir feststellten, wir warten auf der falschen Seite auf den Bus, jener aber vor wenigen Minuten die Haltestelle verlassen hat. Nun war guter Rat teuer, der nächste Bus fährt erst in einer Stunde. Es geht nichts über ein gutes Improvisationstalent. Da eine Vorhut bereits vorher mit dem Auto zu der Besenbeiz aufgebrochen war um für eine Dekoration besorgt zu sein, wurde diese kurzerhand angerufen mit der Information über die Strandung von rund 60 Wanderern in Steinmaur. Myrta Kubli sowie Mitarbeiter der Besenbeiz organisierten sich zu einem Taxiunternehmen. Nach etwa 30 Minuten kreuzten 4 „Taxis“ beim Gemeindehaus auf und die ersten 16 Gestrandeten nahmen Platz. Die Wartezeit ermöglichte uns einen Blick zum Kirchturm. Nur ein leerer Horst, selbst der Storch hatte sich bei diesem ungemütlichen Wetter verzogen oder erschrak er des grossen und unerwarteten Volksauflaufes?

 

Hoffotograf Toni erkundigte sich im Gemeindehaus ob die Wartenden sich im Foyer an der Wärme aufhalten dürften, was grosszügig bejaht wurde. Da in einem Schub jeweils nur 16 Personen transportiert werden konnten dauerte der Transfer seine Zeit. Um 12:15 h erreichten die letzten Teilnehmer die etwas ausserhalb von Bachs gelegene Besenbeiz Huebhof. Niemand war traurig weil unvorhergesehen die Wanderung ausgefallen war. Kurt Kubli begrüsste die 69 Teilnehmenden (rekordverdächtige Anzahl). Im Rückblick auf das vergangene Jahr wurde vorerst den 6 Verstorbenen gedacht und die verschiedenen grossen und kleinen Wanderungen sowie die Wanderwoche im Engadin in Erinnerung gerufen. Dringende Bitte: Für 3 Wanderungen im nächsten Jahr fehlen Wanderleiter(innen), sollte niemand bereit sein sich einer (oder aller 3) Wanderungen anzunehmen, müssten diese leider ausfallen. Also loos a d’Seck und Mutige vortreten!!! Das anschliessend servierte Mittagessen, ein feiner Braten, Härdöpfelgratin und Erbs mit Rüebli, für Vegetarier anstelle von Braten Rotkraut, liessen die erlebten „Strapazen“ schnell vergessen. Marta Brem dankte den Organisatoren für ihre grossen Bemühungen uns immer wieder zu schönen und erlebnisreichen Wanderungen einzuladen. Auch dem Dekorationsteam sei die mit viel Liebe und Herz gestaltete Tischdekoration bestens verdankt. Gerne wurden die verschieden gestalteten Föhrenzapfen von den Teilnehmern als Erinnerung nach Hause genommen.


 Nach dem Dessert, mehrheitlich ein exquisites Kirschtortenstück, fait maison, wurde um 15:40 h zum Rückmarsch aufgeboten. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto ging es bei leicht dunkelnder Witterung auf einem Feldweg dem Bach entlang Richtung Bachs. Dort wieder mit dem Postauto, diesmal ab der richtigen Haltestelle nach Steinmaur Bahnhof, mit der S15 und S12 erreichten alle glücklich und zufrieden unsere Endstation in Dietikon. Einen grossen Dank dem Personal der Besenbeiz Huebhof für den spontanen Einsatz „Taxibetrieb“ und die freundliche Aufnahme. Und einen noch grösseren Dank an den Wanderleiter Kurt Kubli. Nur immer das Schöne bleibt in guter Erinnerung.

Bericht: Pius Muntwiler


Bildergalerie  Anton Scheiwiller