D-Online

Platz für Ihren Slogan

 


Dietiker-Senioren-Ausflug vom 27. Februar 2019 Muotathal

 

Wolkenlos blauer Himmel, bei doch nur etwa 10 C liess 47 Seniorinnen und Senioren nicht abhalten der Einladung von Wanderleiter Kurt zu folgen und trafen pünktlich um 08:20 h beim Bahnhof Dietikon ein. Eine längere Bahnfahrt führte uns via Zürich nach Schwyz. Die SBB reservierte für beide Teilstrecken einen ganzen Eisenbahnwaggon. So standen pro Person praktisch 2 Sitzplätze zur Verfügung und wir schnupperten einen Hauch von „Nobeltourismus“. In Schwyz war Umsteigen in den Bus Richtung Hölloch angesagt. Die Einstiegskante zum Bus genügte dem Andrang der vielen Schönwetterausflüglern bei weitem nicht. Skisportler und andere Wanderfreudige profitierten ebenfalls vom „Hoch Frauke“. So stopfte sich der Bus bis zum letzten mm² voll. Eingeklemmt zwischen Skiern Snowboards, Rucksäcken und mit eingezogenen Bäuchen fuhr der Bus los. Ja die grosse „Freiheit“ bei der Anfahrt mit der SBB musste im Bus wieder kompensiert werden. Auch bei der Haltestelle zur Stoosbahn änderte sich an der Lage nichts. Aus- und Einsteigende hielten sich die Waage. Bei aperer Strasse, aber links und rechts immer noch haufenweise Schnee, erreichten wir nach etwa 30‘ die Haltestelle Fölmisbrücke.


Bis auf wenige, welche nicht so gut zu Fuss waren, machten sich der Rest zum Fussmarsch zum Dorf Muotathal bereit. Leider war der Wanderweg nicht gepflügt und schweren Herzens mussten wir auf dem Gehweg der Landstrasse entlang zum Dorf wandern. Die wärmende Sonne trug dazu bei die Wegstrecke bei interessanten Gesprächen untereinander abzukürzen. Aber ausser viel Schnee auf Dächern und Wiesen gab es nichts Besonderes zu beobachten. Im Zentrum von Muotathal wurden wir im Suworow-Saal im Hotel Post freundlich empfangen. Ein grosses Porträt vom russischen General Suworow erinnerte an die Zeit vom Herbst 1799 als dieser mit seinen Truppen über die Schweizer Alpen, um zusammen mit den österreichischen Verbündeten die französische Revolutions-armee aus dem Land zu vertreiben. Die französische Gegenwehr zwang Suworow zu Umgehungsmärschen u. a. über den Pragel-pass. Das denkmalgeschützte Kloster Muotathal diente dem General als Unterkunft.


Ganz in der Nähe befindet sich das Hölloch, ein Karst-Höhlensystem mit bislang über 203 km bekannter Länge, das zweitlängste Höhlensystem von Europa. Im Jahre 1875 wurde das Hölloch erstmals begangen und wird bis heute weiter erforscht.


Nach dem Mittagessen, mit Flädlisuppe (für Alle mit einer Ausnahme), Pommes frites und Erbs mit Rüebli erfolgten einige Information zu den nächsten Wanderungen und eine Umfrage über eine mögliche Wanderwoche 2020 in Südtirol. Es verblieb noch Zeit bis 15:40 h um das hübsche Muotathal zu erkunden. Das Dorf mit ca. 3500 Einwohnern hat seinen bodenständigen Charakter erhalten, dazu gehören auch die Muotathaler Wetterfrösche, welche sich vermutlich bereits mit dem nächsten Sommer beschäftigten, wir haben jedenfalls keinen getroffen.

 

Wieder mit dem Bus, diesmal mit einem Extra-Bus nur für unsere Seniorengruppe, nach Schwyz, und weiter mit der Bahn via Zug, Zürich Altstetten nach Dietikon. Es war einmal mehr ein herrlicher Ausflug und dem Wanderleiter Kurt Kubli gebührt grossen Dank. N.B. Nächste Wanderung am 27. März 2019

 

Bericht: Pius Muntwiler

Bildergalerie: Anton Scheiwiller