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Baugenehmigung für das Limmattalbahn-Depot erteilt
  

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Plangenehmi-gungsverfügung für das Depot der zukünftigen Limmat-talbahn erteilt. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich. Mitte Mai 2020. Die Abstellanlage im Grenzgebiet von Dietikon und Spreitenbach soll vor der Inbetriebnahme der Limmattalbahn 2022 fertig erstellt sein.  

    
   Mit der Plangenehmigungsverfügung erteilt das Bundesamt für Verkehr die Baubewilligung für die Depotanlage in Dietikon. Im Jahr 2015 hatte die Limmattalbahn AG das Gesuch beim BAV eingereicht. Insgesamt gingen neun Einsprachen gegen das Projekt ein. Mit sechs Einsprechern konnten aussergerichtliche Einigungen erzielt werden. Auf drei Einsprachen wurde nicht eingetreten. Die Verfügung des Bundes enthält 54 Auflagen, welche die Limmattalbahn AG beim Bau des Depots einhalten muss. Daniel Issler, Gesamtprojektleiter der Limmattalbahn, ist zuversichtlich: «Die Auflagen sind alle gut umsetzbar. Wir gehen davon aus, dass das Depot innerhalb des Terminplans gebaut werden kann».  
  


   Fertigstellung bis Frühjahr 2022 

   Ab voraussichtlich Mitte Mai 2020 starten die Bauarbeiten für das Depot. Zuerst werden der Baugrubenaushub und das Untergeschoss für das Gebäude und die Bauplatzinstallationen erledigt. Gleichzeitig beginnen die Tiefbauarbeiten für die Abstellfläche. Die Fertigstellung des Depots ist im Frühjahr 2022 geplant, damit die Testfahrten der Limmattalbahn vom Depot aus erfolgen können. Der Kostenvoranschlag für das Depotprojekt beträgt rund 40 Millionen Franken und ist in den genehmigten Krediten bereits enthalten.  
  


   14 Abstellgleise und ein Gebäude 

   Das Depot wird auf dem Dietiker Land «Müsli» errichtet, das an der Gemeindegrenze zu Spreitenbach liegt. Die Zufahrtsstrecke wird von der Industriestrasse auf Gebiet der Gemeinde Spreitenbach gebaut. Das Depot bietet Platz für vierzehn Fahrzeuge. Neben den offenen Abstellplätzen für die Trams umfasst die Anlage ein Gebäude mit einem Unterhaltsbereich und einer Waschanlage sowie Betriebs- und Personalräume. Grosse Reparatur- und Unterhaltsarbeiten werden in bestehenden Anlagen der Limmattalbahn-Betreiberin «Aargau Verkehr AG (AVA)» durchgeführt.  
  

 
   Grosse Aufträge vergeben 

   Anfang April wurden die grossen Bauaufträge gemäss öffentlichem Beschaffungswesen vergeben. Für den Baumeister Hoch- und Tiefbau erhielten die Firmen Anliker AG und Richi AG den Zuschlag, welche eine Arbeitsgemeinschaft bilden. Das Mandat Stahlbau und Gebäudehülle ging an eine Gemeinschaft der Firmen H. Wetter AG und Surber Metallbau AG. Die Projektierung und Bauleitung erfolgt durch die Firma Gähler und Partner AG. Für die Architektur ist das Büro 10:8 Architekten zuständig, welches auch für die Gestaltung des Gesamtprojekts Limmattalbahn verantwortlich ist. Weitere kleinere Vergaben erfolgen in den nächsten Wochen.  



  Bildmaterial Depot: Visualisierung