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(G)Artenvielfalt – ohne invasive Neophyten: erfolgreicher Auftakt

 

Beim Spatenstich am 30. November 2018 konnte sich wohl kaum jemand vorstellen, was nun Realität geworden ist: am vergangenen Wochenende öffnete die (G)Artenvielfalt – ohne invasive Neophyten in Dietikon ihre Tore. Entstanden ist ein zauberhafter Park aus elf Gartenräumen, der ohne erhobenen Zeigefinger für den Schutz unseres Lebensraumes sensibilisiert.

Rund 100 geladene Gäste waren am Freitagabend der Einladung des Gärtnermeisterverbandes des Kantons Zürich (GVKZ) zur feierlichen Eröffnung gefolgt, unter ihnen Vertreter von Kanton und Stadt sowie die Aussteller und Sponsoren. Daniel Spalinger (Präsident GVKZ) zeigte sich sichtlich stolz auf die Leistungen der Unternehmer und dankte allen, die dazu beigetragen haben, dieses grosse Projekt umzusetzen. Der Dietiker Stadtpräsident Roger Bachmann wusste zu berichten, dass die Bevölkerung sich schon lange darauf freut, dass es nun endlich losgeht. Er ist sicher, dass die Anlage grossen Anklang findend wird.

Nachdem der GVKZ-Geschäftsführer Erich Affentranger die Meilensteine des Projektes nochmals kurz aufgezeigt hatte: von der ersten Sitzung im Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), von welchem die Initiative ausging, über den Spatenstich bis hin zur Eröffnung, war es dann soweit: in einem symbolischen Akt wurde das rote Band durchtrennt und die Gäste strömten in den Garten.

 

Alle Gartenräume auf der Allmend/Fondli-Areal sind individuell gestaltet, gemeinsam haben sie aber eines: sie verzichten auf invasive Neophyten, also gebietsfremde, gefährliche Pflanzen und überzeugen durch ökologisch wertvolle Bepflanzung. Denn das ist das Kernthema der Ausstellung. Sie will aufmerksam machen auf die Gefahren, die von solchen invasiven Neophyten für unserem Lebensraum ausgehen, und vor allem zeigen, wie Gestaltung im Sinne der Biodiversität gelingen kann.

Alle Aussteller wurden noch am Freitagabend von der Stiftung Natur und Wirtschaft geehrt. Geschäftsführerin Manja Van Wezemael war eigens nach Dietikon gekommen, um allen persönlich das Zertifikat „Garten der Zukunft“ zu überreichen. Die Stiftung Natur und Wirtschaft fördert Natur im Siedlungsraum und zeichnet vorbildliche Areale aus.

Seit Samstag ist die Ausstellung nun für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Resonanz war in den ersten beiden Tagen gross. Viele Menschen strömten in die Gärten. Die Kinder eroberten den Globi-Parcours, in dem zehn verschiedene Herausforderungen auf sie warten. Von Memory, über Bastelaufträge oder Insekten suchen bis hin zu unterschiedlichen Spielen zielen alle darauf ab, dass sich schon die Kleinsten spielerisch mit dem Thema auseinandersetzen.

Auf grosses Interesse stiess auch der „Garten der Lernenden“, in dem der Gärtnermeisterverband die Vielfältigkeit des Berufes aufzeigen will. An allen Tagen konnte man den Lernenden bei der Arbeit über die Schulter schauen und Fragen zum Beruf stellen.

Zeigte sich das Wetter am Samstag eher noch wechselhaft, so strahlte am Sonntag die Sonne mit den Veranstaltern und den Besuchern um die Wette. 80 Gäste hatten sich zum Muttertags-Brunch angemeldet und dabei bestand die Ausstellung auch ihre Feuertaufe als Event-Location mit Bravour. Es gibt bereits zahlreiche Anfragen für Veranstaltungen in der Ausstellung. Einer der Höhepunkte am Sonntag war die Auslosung der Sieger im grossen Gewinnspiel. Zwei Personen gewannen je einen Privat-Event in der Ausstellung im Wert von 1‘500 Franken. Bei beiden war die Freude dementsprechend gross. 
Ab sofort ist die Ausstellung täglich frei begehbar. Sie dauert bis zum November 2020 und wird sich bis dahin sicher als Naherholungsziel, Event- und Begegnungsort etabliert haben.


Bravour. Es gibt bereits zahlreiche Anfragen für Veranstaltungen in der Ausstellung. Einer der Höhepunkte am Sonntag war die Auslosung der Sieger im grossen Gewinnspiel. Zwei Personen gewannen je einen Privat-Event in der Ausstellung im Wert von 1‘500 Franken. Bei beiden war die Freude dementsprechend gross.

Ab sofort ist die Ausstellung täglich frei begehbar. Sie dauert bis zum November 2020 und wird sich bis dahin sicher als Naherholungsziel, Event- und Begegnungsort etabliert haben. So war es nicht verwunderlich, dass bereits bei der Eröffnung viele Gäste der Hoffnung Ausdruck gaben, dass die Ausstellung für immer bestehen bleibt.


Petra Hausch, Leiterin Kommunikation GVKZ