D-Online

Platz für Ihren Slogan


Josef Hinder (1930 - 2017)  


Auszug aus der Ansprache von Otto Müller, Stadtpräsident 


Es freut mich sehr, dass der Stadtverein heute nebst anderen, interessanten Objekten Bilder aus dem umfangreichen Fotoarchiv des Ortsmuseums zeigt: 

Altdietikon - Neudietikon - Veränderungen im Bild – Zeitsprünge  

Einzelne Bilder stammen von Sepp Hinder. Er hat sich während fast 40 Jahren dem Aufbau einer einzigartigen Fotosammlung gewidmet, alte Bilder gesammelt, Bilder selber gemacht, alles genau beschriftet und dokumentiert. Kurz nach seinem 87. Geburtstag, am 4. Oktober 2017, stirbt Sepp Hinder. Er ist langjähriges Mitglied der Kommission für Heimatkunde Dietikon. Mit der heutigen Ausstellung soll sein Werk geehrt werden. Neben seinem Beruf als pflichtbewusster Lehrer in Dietikon von 1954 bis 1992 widmet er seine Freizeit vor allem der Heimatkunde von Dietikon. Davon profitieren natürlich auch seine Schülerinnen und Schüler.  Kaum jemand kennt die Entwicklung von Dietikon von der Bauerngemeinde bis heute so gut wie Sepp. Mit der Kamera hat er fast alle Veränderungen im Dorf, in der Stadt festgehalten. Dank dieser ausserordentlich bedeutsamen Arbeit hat das Ortsmuseum über ein gut geführtes Fotoarchiv von über 20'000 Aufnahmen, das schweizweit fast einzigartig ist. Es umfasst Aufnahmen aus vergangenen Zeiten bis zur Gegenwart und wird von Presseleuten und Privatpersonen immer wieder konsultiert

.  ***

Aus dem Leben von Sepp Hinder

Sepp Hinder wächst in Hombrechtikon auf. Sein Vater ist Arbeiter in der Firma Joweid in Rüti und ehrenamtlich Sigrist der kleinen katholischen Kirche. Der aufgeweckte Bube besucht nach der Primarschule die Oberrealschule in Zürich und bildet sich anschliessend zum Lehrer weiter. Ein Studium an der Universität kann er sich nicht leisten, obwohl es ihn gereizt hätte, weil er seine Eltern nicht länger finanziell belasten will. Sepp Hinder heiratet im Jahr 1955 Edith Haas. Der glücklichen Ehe entspringen drei Kinder: Markus, Helena und Lukas. Tieftraurig ist  Sepp als seine Frau vor 6 Jahren verstorben ist. Nur dank der Zuwendung von Seiten seiner Familie und lieber Freunde aus seinem Umfeld übersteht er diese schwierige Zeit. Mit Sepp Hinder verliert die Kommission für Heimatkunde einen ganz wichtigen Mitarbeiter und vor allem auch einen lieben Freund. Sepp, wir danken dir!

  *** 

Die heutige Ausstellung ist das Ergebnis einer hervorragenden Teamleistung, angetrieben durch eine gute Zusammenarbeit in der Kommission für Heimatkunde und durch einen guten Geist. Jedes Mitglied hat nach seinen Möglichkeiten zum Gelingen der Ausstellung beigetragen. Ich spreche einen herzlichen Dank der Präsidentin Regula Stauber und allen Mitgliedern der Kommission für Heimatkunde aus. 


*** 

Otto Müller
Stadtpräsident und

Präsident Stadtverein