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Städtisches Gesamtverkehrskonzept

 

Was in der im März verabschiedeten Stadtentwicklungsstrategie Dietikon 2025 bereits grob umrissen wurde, hat der Stadtrat mit der Verabschiedung des städtischen Gesamtverkehrskon-epts weiter konkretisiert und damit die Verkehrspolitik für die kommenden Jahre festgelegt.

Mit dem Bau der Limmattalbahn und der Realisierung der flankierenden Massnahmen für den Autoverkehr stehen gewichtige Veränderungen am Verkehrssystem der Stadt Dietikon und dem gesamten Limmattal an. Die Erweiterung der Verkehrsinfrastruktur um ein schnelles und komfortables schienengebundenes Verkehrsmittel hat die Stadt veranlasst, ein städtisches Gesamtverkehrskonzept zu erarbeiten. Aufgrund der zahlreichen Schnittstellen mit den kantonalen Infrastrukturprojekten, war das Amt für Verkehr des Kantons Zürich eng in die Erarbeitung miteinbezogen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtverkehrskonzepts ist die vom Stadtrat bereits im November 2014 verabschiedete Mobilitätsstrategie. Diese gibt die strategischen Ziele der Verkehrspolitik der kommenden Jahre vor und ist ein wichtiges Element für die Entwicklung und Bewertung von Lösungsansätzen für die verschiedenen Problembereiche im kommunalen Strassennetz. Die Mobilitätsstrategie umfasst 8 Teilstrategien, die in den Bereichen motorisierter Individualverkehr, öffentlicher Verkehr und Langsamverkehr (Velo und Fussgänger) angesiedelt sind. Die Mobilitätsstrategie sieht unter anderem vor, dass das Verkehrsaufkommen an zentralen Lagen reduziert wird, die Fahrplanstabilität des öffentlichen Verkehrs auch zukünftig aufrechterhalten und die Attraktivität des Langsamverkehrsnetzes gesteigert wird. Das zusätzliche Verkehrsaufkommen soll zukünftig in erster Linie durch einen hohen Anteil an öffentlichem und Langsamverkehr bewältigt werden.

Mit einer fundierten Analyse, dem Fachwissen der Steuerungsgruppe, dem Sachwissen der Begleitgruppe und den Erkenntnissen aus zwei Workshops mit der Bevölkerung wurden vier Problembereiche identifiziert, die mit den flankierenden Massnahmen zur Limmattalbahn nicht gelöst werden. Dies sind die Steinmürlistrasse, die Achse Bäcker-/Merkurstrasse, die Heimstrasse und die Achse Schönegg-/Birmensdorferstrasse. Für diese vier Abschnitte wurden drei grundsätzliche Stossrichtungen (Verkehrsverlagerung auf Hauptachsen, Verkehrsverlagerung auf neue Strassen und stadtverträgliche Verkehrsabwicklung) auf ihre Machbarkeit und auf Ihre Wirkung hin überprüft. Für die Steinmürlistrasse und die Achse Bäcker-/Merkurstrasse hat sich gezeigt, dass nur eine stadtverträgliche Verkehrsabwicklung als zweckmässig, bzw. kurz- bis mittelfristig umsetzbar betrachtet werden können. Das Konzept enthält die dafür notwendigen baulichen und organisatorischen Massnahmen. Für die Heimstrasse und die Achse Schönegg-/Birmensdorferstrasse werden hingegen mit einer Verlagerung des Verkehrs auf die Hauptachsen die wesentlichen Probleme gelöst. Für jeden der vier Prob-lembereiche wurde im sGVK ein Betriebs- und Gestaltungskonzept erarbeitet, welches das künftige Verkehrsregime und die Gestaltung des Strassenraums exemplarisch aufzeigen.

Das städtische Gesamtverkehrskonzept umfasst insgesamt rund 40 Einzelmassnahmen. Diese reichen von der relativ einfachen Verbesserung einer Querungsstelle für Velofahrende bis zum komplexen Massnahmenverbund für eine neue Busspur auf der Weiningerstrasse. Die Stadt Dietikon und der Kanton Zürich sind überzeugt, dass mit dem neuen städtischen Gesamtverkehrskonzept eine gute Basis für die städtische und die kantonale Verkehrsplanung geschaffen wurde.

Das komplette Konzept sowie die entsprechenden Beilagen finden Sie nachfolgend:


Schlussbericht
Anhang zum Schlussbericht
Beilage 1 - Mobilitätsstrategie
Beilage 2 - Massnahmenblätter

LIZ Bericht