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Die Seniorenweihnacht 2017 – Die Stadthalle war nicht so voll wie auch schon ! 

780 Seniorinnen und Senioren nahmen die Einladung der Stadt Dietikon an und hatten die Absicht, die Seniorenweihnacht 2017 in der festlich geschmückten Stadthalle in Dietikon zu feiern. Das Wetter – viel Schnee und Glätte – machte einigen doch einen Strich durch die Rechnung. So fehlten doch etwa 80 angemeldete Seniorinnen und Senioren. 

Stadtpräsident Otto Müller erzählt die Weihnachtsgeschichte mit dem „golden verpackten Geschenkli“ und überbrachte im Anschluss an diese Geschichte die Grüsse des Stadtrates.   Martin Hungerbühler Diakon der Katholischen Kirche – erzeugte mit seinen Worten eine unvergessliche weihnachtliche Stimmung mit vielen Engeln.  Das Konzert des Limmattaler Unterhaltungsorchester unter der Leitung von Theddy Biedermann brachte die Gäste mit musikalischen Leckerbissen in Schwung. So mancher Fuss tanzte still und heimlich unter dem Tisch zum Takt der Musik.  

Wie jedes Jahr endete das Unterhaltungsprogramm mit dem gemeinsamen Singen von „Stille Nacht heilige Nacht“. Der ganze Saal hat mitgesungen, es war eine schöne weihnachtliche Atmosphäre.  

Otto Müller ergriff die Gelegenheit, zum letzten Mal als Stadtpräsident sich persönlich bei den vielen Helferinnen und Helfer, welche auf die Bühne gebeten wurden für die geleistete Arbeit zu danken. So konnten die Seniorinnen und Senioren einmal einen Eindruck von der Anzahl der Helferinnen und Helfer bekommen, welche nötig sind für diesen stimmungsvollen Nachmittag. 

Im Anschluss daran lud die Präsidentin des Frauenvereins Dietikon (Organisator der Seniorenweihnacht) zu einem Z’Vieri ein. Die Gäste bedankten sich nochmals mit einem grossen Applaus bei den Helferinnen und Helfern, welche die alljährliche Seniorenweihnacht ermöglicht haben. Der Stadt Dietikon sei dank, dass sie auch dieses Jahr die finanziellen Mittel für die Ausrichtung der Seniorenweihnacht zur Verfügung stellt. Den Mitarbeitern des Werkhofes gilt ein besonderer Dank. Sie kamen um 7.00 Uhr morgens direkt vom Schneeräumen in die Stadthalle, um Tische und Stühle aufzustellen und den Weihnachtsbaum, welchen sie mitbrachten zu schmücken.  

Es war eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier und Jedermann und Jedefrau machten sich zufrieden auf den Heimweg

Esther Schasse, Präsidentin des Frauenvereins Dietikon 

Bildergalerie  Anton Scheiwiller

 

 

 

 

Ein Geschenk für Dich…

Das wahre Geschenk besteht nicht in dem, was gegeben oder getan wird, sondern in der Absicht des Gebenden oder Handelnden.

Lucius Annaeus Seneca 

Vor einiger Zeit bestrafte ein Vater seine fünf Jahre alte Tochter für das Vergeuden einer Rolle von kostspieligem Goldverpackungspapier. Geld war knapp und er wurde wütend, als das Kind das ganze Goldpapier verbraucht hatte, um eine Schachtel zu verzieren.

Dennoch brachte das kleine Mädchen am folgenden Morgen die Geschenkschachtel ihrem Vater und sagte: „Das ist für dich, Papa“. Der Vater war verlegen, weil er am Vortag so überreagiert hatte. Er öffnete die Geschenkschachtel und wurde wieder sehr zornig, als er sah, dass diese leer war.

Wütend sagte er zu ihr: „Weißt du nicht, junge Dame, dass wenn man jemandem ein Geschenk gibt, auch etwas in der Verpackung sein soll?“ Das kleine Mädchen betrachtete ihn mit Tränen in den Augen und sagte: „Papa, sie ist nicht leer, ich habe so viele Küsse hineingegeben, bis sie ganz voll war.“

Der Vater war ganz zerknirscht. Er fiel auf seine Knie und legte seine Arme um sein kleines Mädchen und bat sie, ihm seinen unnötigen Zorn zu verzeihen.

Nur kurze Zeit später starb das kleine Mädchen bei einem Unfall. Nach dem Tod seines kleinen Mädchens behielt der Vater sein ganzes Leben lang die Goldschachtel neben seinem Bett. Immer wenn er durch schwierige Probleme entmutigt wurde, öffnete er seine Goldschachtel und stellte sich vor, einen Kuss von seinem kleinen Mädchen herauszunehmen und erinnerte sich dabei an die Liebe des Kindes, die sie dort hineingegeben hatte.

Jeder von uns hat so eine goldene Schachtel, die gefüllt ist mit unbedingter Liebe und Küssen von unseren Kindern, von Familie und von Freunden.

Das ist der kostbarste Besitz, den man haben kann.

 

Auszug aus der Rede von Otto Müller , Stadtpräsident Dietikon