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Stadtführung in Sempach und Besuch der Vogelwarte Sempach


30 Personen nahmen am Ausflug nach Sempach mit einer Stadtführung und einem Besuch in der Vogelwarte teil.

Die Habsburger besiedelten die Landschaft rund um den Sempachersee schon vor dem Jahre 1200 und durch das historische Städtli Sempach führte der sogenannte „Baslerweg“ von Basel nach Italien über Luzern und den Gotthardpass. Auch der See diente damals -der Seespiegel war noch 2 m höher-, als Handelsroute. Waren wurden am Hafen vom Wasser für den Landtransport umgeladen oder zwischengelagert und verzollt.

Die Altstadt besteht aus nur einer Durchgangsstrasse  und wenigen Gassen. In der Gerbegasse ist noch eines der ältesten, (stark restaurierten und noch bewohnten) Häuser des Kantons Luzern  erhalten.

Das Städtchen ist bekannt wegen seiner Schlacht bei Sempach  am 9. Juli 1386, wo die Eidgenossen die Habsburger besiegten und 1393 der Sempacherbrief ausgehandelt wurde.

Vor kurzem wurde Sempach für die sorgfältige Weiterentwicklung seiner historischen Ortskerne mit dem Wakkerpreis vom Schweizer Heimatschutz ausgezeichnet.

Nach dem Mittagessen am See besuchte die Gesellschaft (beringt, wie die Vögel) die Schweizerische Vogelwarte Sempach, die die einheimische Vogelwelt überwacht,  die Lebensweise der wildlebenden Vögel erforscht und den Ursachen der Bedrohung der Vogelwelt auf den Grund geht. Für gefährdete Vogelarten entwickelt sie Schutz- und Fördermassnahmen.

Der Besuch dieses Zentrums bietet ein unverwechselbares Erlebnis, einerseits was den Aufbau der Anlage betrifft und andererseits natürlich vermitteln die diversen Stationen Erkenntnisse über sämtliche Funktionen der diversen Vogelarten, wie Brutpflege, Essverhalten, Gefieder, Flugverhalten, etc.

Sämtliche Stationen, die mit dem Ring aktiviert werden können, bieten Einblicke, Filme, Beschreibungen und Animationen. Die Filmaufnahmen über die verschiedenen Lebensbedingungen der wildlebenden Vögel auf der Grossleinwand sind sensationell und stärken die Hochachtung für unsere gefiederten Freunde.

Nach diesen Erlebnissen kehrten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden und mit reichen Erfahrungen zurück nach Dietikon.

Herzlichen Dank der Organisatorin und den Organisatoren.

Bericht: Elsbeth Preisig


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