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Von der Forch zum Pfannenstiel und weiter nach Meilen.

Alle waren gespannt, wie unser neuer Wanderleiter, Bruno Eymann, seine erste Wanderung meistert. Nach dem stärkenden Kaffehalt im Zumi`s Bistro in Zumikon ging es weiter mit der Forchbahn bis nach Forch. Auf einer Anhöhe über Forch, begrüsste Bruno seine 39 Schäflein und erklärte ihnen Wissenswertes über die nähere Umgebung und den Ort. Er wies auch auf das gut sichtbare Wehrmänner Denkmal hin. Die feierliche Einweihung des Denkmals erfolgte am Sonntag, 24. September 1922, im Beisein von schätzungsweise 30 000 bis 50 000 Personen. Eine Besonderheit sei es, dass die Forchbahn auf dem Stadtnetz von 600 Volt fährt und auf dem Eigennetz mit 1200 Volt betrieben werden könne. Die Wanderung führte durch viel Wald via Cholgrueb – Breitholz - Chüele Morge - Guldener Höchi zur Hochwacht. An verschiedenen Naturschutzgebieten, die wir passierten entdeckten wir über 50 Orchideen. Zwischendurch gab es auch Pausen und je näher wir der Hochwacht kamen, stieg der Puls höher. Der Turm wurde 1893 auf dem Bachtel erstellt, dort wegen eines neuen Turms der PTT abgebrochen.Er wurde dann später, d.h. 1992, am heutigen Ort auf Egger Boden wieder aufgebaut. Der Ausblick ist überwältigend und man sieht fünf Seen, die Säntiskette, weit ins Glarnerland, die Schwyzerberge sowie die Uetlibergkette. Hier trafen vier weitere Wanderleiter von der Pro Senectute aus Muri ein, die die gleiche Wanderung mit ihren Leuten planen und durchführen werden. Sie waren für die Infos von Bruno dankbar. Im Restaurant Pfannenstiel wurden wir vom Fredi Jost herzlich willkommen geheissen. Mit einem flotten Service , die einen bekamen Schnitzel und die andern wünschten Fischchnusperli, genossen wir das Mittagessen mit grossem Appetit. Das herrlich gelegene Restaurant hat einen wunderschönen Ausblick auf das Zürcher Oberland, den Greifensee, Zürichsee und die Alpen und ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen.

Die Nachmittagswanderung führte via Toggwil nach Meilen, grösstenteils durch das romantische  Dorfbachtobel mit interessanten Brücken und kleineren Wasserfällen. Doch gab es auch einige teilweise hohe Treppen die zu überwinden waren und bei einigen anderntags kleinere Nachwehen verursachten. Bei der Schiffsstation Meilen konnte man sich noch entspannen, die Seeluft oder ein Bier in der Sonne geniessen. Nach einer ruhigen Fahrt von 45 Minuten auf dem Zürichsee mit der Panta Rhei, hiess es am Bürkliplatz zu Tram und Bahn umzusteigen. Unser neuer Wanderleiter hat die erste Wanderung mit Bravour gemeistert, so hiess es jedenfalls am Schluss der Expedition.

 

Die nächste Wanderung findet am 26.Juni 2012 statt und führt nach Heiden. Frühaufstehen ist angesagt. Das Programm wird rechtzeitig am Bahnhof aufliegen. Eine weitere Wanderung ist am 31.Juli vorgesehen und geht vom Urnerboden nach Braunwald. Am 21.August ist ein Ausflug nach Thun angesagt. 


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