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Auf den Spuren der grössten und schönsten Alp der Schweiz

 

Wenn man die Karte Uris zur Hand nimmt, so fällt auf, dass die Kantonsgrenzen vielerorts nicht der Wasserscheide folgen, sondern weit ins Ennetbirgische hinübergreifen. Im Jahr 1315 wurde die Grenze zwischen Glarus und Uri genau abgesteckt. Damit hatten die Streitigkeiten ein Ende, und die Ennet-Märch gehörte fortan unbestritten den Urnern. Das dachte sich auch der heutige Wanderleiter, Kurt Kubli, der die Stosstruppe von 39 Senioren Wanderern vom Urnerboden nach Braunwald führte.  Im Gasthaus zur Sonne gab es eine erste Überraschung. Ein Geburtstagskind  hohen Alters, dessen Name aber geheimbleiben sollte, sponserte den Kaffee.  

Bei der Kantonsgrenze traf noch der Heerführer Hans Schneider ein, der sich verschlafen hatte. Nun folgte ein erster Aufstieg zur hinteren Staffel, weiter ging es zur unteren Riedalp und bis Nussbüel. Zur Unterstützung des Kampfgeschehens in Nussbühl traf von der Gegenseite, das heisst von Braunwald her, die CEO Wanderleiterin Myrta Kubli mit einer Truppe von 25 Wandern ein. Diese stärkten sich vorher im Hotel Cristal und genossen die wunderbare Bergwelt der Glarnerberge wie den Tödi und den Ortstock. Dann folgte man dem Oekologie-Lehrpfad, der sehr interessante Themen über  die Luft, Sonne, Energie etc. aufzeigte. Der letzte Abstieg der Stosstruppe vom Urnerboden  war etwas steil, wurde aber gut gemeistert. In Nussbüel angekommen bezogen sie sofort Stellung und sicherten die Wanderwege, so Hermann mit der Heugabel. Eine Sonnenterasse, eine gute Fernsicht und eine währschaftes Essen liess die Herzen der Wanderer hochjubeln.  

   

 Gruppenbild der 64 Dietiker Senioren-Wanderer vor dem Restaurant Nussbüel in Braunwald.

 

 Die Nachmittagswanderung führte nach Braunwald zurück. Auf diesem Weg erhielten Hermanns Wanderschuhe einen Notverband, weil sich eine Gummisohle gelöst hatte. Vor der Abfahrt hatte man noch Gelegenheit sich zu stärken und den grossen Durst zu löschen. Insgesamt wanderten 64 Senioren auf zwei verschiedenen Routen zum Ziel nach Nussbüel. Das Dispositiv des Angriffs hat sich bewährt und wer weiss, vielleicht sind bereits neue Projekte nach diesem Angriff im Studium. Erstmals nahmen an der Wanderung fünf neue Senioren Wanderer teil.

Am  21. August ist ein Ausflug nach Thun mit Besichtigung des Ortes im Programm. Die nächste Wanderung wird am 28. August durchgeführt und führt von Tägerwilen, über Arenaberg nach Berlingen und Bruno Eymann leitet sie.

 Anton Scheiwiller 

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