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Kleine Seniorenwanderung ins  Weinland, 8.Mai 2014

Gruppenbild der Senioren Wanderer aus Dietikon

 

 

Schön wars, unsere hektische Limmatstadt wieder mal für eine Wanderung zu verlassen. Die Reise führte uns nordwärts, nach Ossingen, also ganz aufs Land. Total anders war die Weite hier, grüne Wiesen mit Kuhherden, frisch keimende Äcker, Rebhänge, gelbe Rapsfelder mit einzelnen roten Mohntupfen. Über einen Hügel wanderten wir Richtung Stammertal. Ein Vogelkonzert begleitete uns durch das herrlich frische Maiengrün des Waldes. Weiter führten uns Wald- und Feldwege zum Barchetsee, und nach Waltalingen. Dieses Weinländer-Dorf hält verschiedene Überraschungen für den Besucher bereit: Die Antoniuskapelle aus dem 14. Jht., das Schloss Schwandegg, das etwas älter ist und das intakte Dorfbild mit den wunderschönen Weinbauernhäusern. Diese Drei geben ein Bild ab der gegliederten mittelalterlichen Gesellschaft: Kirche, Adel, Volk. Interessant zu wissen ist, dass während des 30-jährigen Krieges (1618 - 48) das Schloss von einer Familie Schmelz aus Lindau gekauft wurde, die so ihr Vermögen in Sicherheit bringen wollte!!   

Heute ist im Schloss ein vorzügliches Restaurant, wo wir das Mittagessen einnahmen - begleitet von einem hiesigen Tropfen. Hier warteten  drei liebe, „ehemalige" Wanderkollegen auf uns, welche  auf stark verkürzter Route mit marschierten. Wie bei jedem Treffen gab es viel zu erzählen, zu lachen, und mitzuteilen. Am Nachmittag folgte noch ein Höhepunkt: das Prachtsdorf Guntalingen, mit den vielen Riegelhäusern und gepflegten Gärten. Ausserdem fielen uns zwei architektonisch speziell gestaltete Transformatoren-Häuschen auf. Ja, das Weinland ist eine Reise wert. - Wir bedanken uns beim unserem unermüdlichen Reiseleiter Ernst Burkhard und seiner Frau Margrit, welche uns diese Erlebnisse ermöglichen. Die nächste keine Wanderung führt am 12.6. in die Gegend des oberen Zürichsees und Oberlandes, nach Jona und Rüti.

Carina Bolzli-Mistelli

 

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