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Pfadi-Alt-Elternrat-Wanderung vom 13. Juli 2018

 

Wie in den vergangenen Jahren hat unser bestens bewährter Wanderführer Toni zu unserer diesjährigen Wanderung eingeladen. Bei einer noch angenehmen Temperatur trafen sich 12 Pfadi-Alt-Elternräte gegen 08.15 h beim Bahnhof BDWM ein. Mit der BDWM nach Bremgarten und warten auf Postautokurs 231 Richtung Unterlunkhofen, Rottenschwil. Hier schon der erste Schreck, ein Postauto traf fahrplanmässig rechtzeitig. Zu unserer grossen Verwunderung leider nicht mit der von uns gewünschten Kursanzeige. Was machen wir nun ausser grossen Augen? Zum grossen Glück half eine nette Dame mit dem Hinweis: Es ist schon Kurs 231, der Fahrer hat nur die Anzeige noch nicht umgestellt. Mit grosser Erleichterung bestiegen wir den Bus. Hätten wir dies nicht getan wäre unser ganzes Programm durcheinander gekommen. Nach nochmaligem Umsteigen erreichten wir den Startpunkt unserer Wanderung. Doch halt, wir können nicht einfach ohne eine kleine Stärkung drauflos wandert. Auf der Terrasse im Restaurant Hecht bei Kaffee und Gipfeli (einen herzlichen Dank der Spenderin Eveline) trafen wir die Vorbereitungen für die Wanderung dem linken Reussufer entlang zum Etappenziel Reussbrücke Ottenbach. Natürlich durfte die Gruppenphoto vor dem Findling, welcher an die Reusstalsanierung (1953 - 1985) erinnert, nicht fehlen. Aufmerksame BeobachterInnen liessen es sich nicht nehmen (in diesem Naturschutzgebiet) uns auf interessante Naturschönheiten hinzuweisen. Vor allem Schmetterlinge (Schwalbenschwanz, Weisslinge, Bläulinge, Brauner Waldvogel, Grosses Ochsenauge, Postillion) gaben sich die Ehre und mussten als Model herhalten.

Natürlich wurde untereinander auch diskutiert, es ist ja vieles seit der letzten Wanderung passiert, dies musste ja auch wieder ausgetauscht werden. Aber nicht nur Schmetterlinge erhielten unsere Aufmerksamkeit, verschiede Fische zeigten sich unter der warmen Wasseroberfläche. Ein Prachtexemplar von sicher 2 - 3 Kilo vermutlich ein Wels, nahm das Weite und entzog sich unseren Blicken. Auch wurden wir von einer bunten Blumenpracht überrascht. Es ist wirklich grossartig was uns die Natur bescheren kann. Wie heisst diese Blume, was ist das für ein Kraut, waren Fragen welche mehrheitlich fachkundig beantwortet werden konnten. Bis auf eine ca. 1.5 Meter grosse Pflanze mit starkem Stiel konnte nicht bestimmt werden. Eine gewisse Rhabarberähnlichkeit führte uns zur Idee einer genmanipulierter Rhabarber, (hoffentlich liest dies kein Naturschützer).

Nach einigen Trink-Zwischenhalten erreichten wir das Restaurant Reussbrücke in Ottenbach. Ob wir die Alphornklänge für uns in Anspruch nehmen durften muss offen bleiben. Unser Wanderführer umging diesmal die Pfadi-Trandition, Cervelats am offenen Feuer zu braten, wir liessen uns im Schatten einer herrlichen Gartenwirtschaft ein feines Mittagessen servieren. Nach Suppe oder Salat, durften wir unter 3 verschiedenen Menue’s wählen. Nach Kaffee und wieder mit dem obligaten Gruppenbild vor dem Restaurant, nahmen wir den zweiten Teil der Wanderung bei leicht höheren Sommertemperaturen unter die Füsse. Kurzer Halt bei einem unter Denkmalschutz stehenden Kleinkraftwerk, welches 1920 erbaut wurde und Energie für die Webstühle einer Seiden- und Dekorationsstoffweberei lieferte, dies bis 1970. Ein Verein für Denkmalpflege ist verantwortlich für den Erhalt, periodische Inbetriebsetzung und Wartung der Anlage. Wird aber noch als historische Museumsanlage genutzt, EKZ zeigt aber Interesse, dieses Kleinkraftwerk wieder in Betrieb zu nehmen.

Ganz in der Nähe erblickten wir einen Horst mit einer stolzen Storchenfamilie. Diese hat für den Bau des Horstes den Turm eines Hochbaukranes für sich in Anspruch genommen. Offenbar geniessen es die Störche auf dem Kran „Karussell“ zu fahren und sie lassen sich durch die Bauarbeiten nicht stören. Hoffen wir, dass die Bauherrschaft wenn notwendig, mit der Demontage des Kranes zuwartet bis die Störche ausfliegen. Weiter, nun am rechten Reussufer entlang, wanderten wir Richtung Obfelden. Der Ort liegt auf einer kleinen Anhöhe, diese und die Asphaltstrasse brachte uns schon etwas ins Schwitzen. Die Strapazen wurden aber mit einem grossen Coupe Romanoff im Café Pöschtli entschädigt. Wieder erholt, bestiegen wir Postautokurs 217 welcher uns nach Affoltern am Albis brachte. Mit der S-Bahn via Zürich-Altstetten erreichten wir um 16:30 h Dietikon, etwas erschöpft dafür mit vielen schönen Erlebnissen vom ganzen Tag. Kurze Verabschiedung aller mit dem besten Dank an unseren Organisator Toni, er hat es sehr gut gemacht. Wir hoffen, dass uns auch im nächsten Jahr wieder eine nette Wanderung aufwartet. Herzlichen Dank an Alle für die nette Geselligkeit.

Bericht: Pius Muntwiler

Bildergalerie Anton Scheiwiller