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Kleine Senioren-Wanderung

 

Am Donnerstag, 10. Mai 2012, besteigen 26 erwartungsvolle Senior/innen um 9.30 h die S12 nach Brugg. Ein interessantes Programm wartet auf sie, nämlich ein Stadtrundgang in Brugg, ein Mittagessen und am Nachmittag eine angenehme Wanderung durch den Auenwald der Aare entlang nach Lauffohr.

In Brugg angekommen beginnt der Wanderleiter, Ernst Burkhardt, mit der Stadtführung. Die Mauersegler sind offenbar auch eingetroffen und schwirren über uns hinweg mit ihren lauten „Spir-Spir“- Rufen. Zuerst kommt Ernst Burkhardt auf die Gründung der Stadt Brugg durch die Römer im Jahre 15 v. Chr. zu sprechen, die dort eine Militärstation errichteten. Zu jener Zeit bauten sie auch die erste Holzbrücke über die Aare, über die die Römerstrasse nach Augusta raurica führte. Dieser Brücke verdankt Brugg seinen Ortsnamen. Wir kommen beim Archivturm vorbei und gelangen zur Reformierten Kirche, die wir von aussen und von innen besichtigen. Neben der Kirche befindet sich die Lateinschule, deren Fassade eine monumentale Malerei aufweist. Allegorische Frauengestalten stellen die Theologie und die sieben freien Künste dar. Unterhalb der Fenster sind Bibelsprüche in deutscher, lateinischer, griechischer und hebräischer Schrift angebracht. Weiter geht’s zum Rathaus.

Der Gerechtigkeitsbrunnen mit der Statue der Justitia gibt zu allerlei Kommentaren Anlass. Doch das älteste Bauwerk der Stadt ist der Schwarze Turm, der Brückenkopf an der alten Aare-Brücke. Bis vor wenigen Jahren diente dieses alte Gemäuer als Gefängnis. Auf der Hofstatt bewundern wir das alte Zeughaus und das Salzhaus, in dem bis Mitte 19. Jahrhundert Salz gelagert wurde. 

Langsam bekommen wir Hunger und der Wanderleiter führt uns zum „Café Fridolin“, wo uns die Wirtin, Barbara Wülser, mit einem feinen Mittagessen erwartet. Wir sind mit dem Menu und dem Service sehr zufrieden und sparen nicht mit Komplimenten. Gegen 13.00 Uhr machen wir uns auf die Wandersocken. Am Salzhaus mit seinem schönen Brunnen vorbei geht es abwärts, Richtung Aare. Wir bewundern eine Stahlbandbrücke Hängebrücke) und eine moderne Turnhalle. An der Aare machen sich gerade einige Soldaten in Booten zum Start bereit und und flitzen schnell Aare abwärts. Eine Fliegenfischerin in hohen Stiefeln wirft mit Schwung den Köder ins Wasser. Wir wandern auf schmalen Wegen durch den Auenwald und halten eine kurze Pause. Weiter geht’s nach Lauffohr, wo wir im Restaurant „Zum alten Steinbruch“ Kaffee mit Nussgipfel geniessen. Anschliessend fahren wir mit Bus und Zug nach Dietikon zurück. Wir danken dem Wanderleiter, Ernst Burkhardt, für diese schöne Wanderung  mit vielen interessanten Eindrücken. 

Text: Verena Scheiwiller         Fotos: Werner Schmid und Verena Scheiwiller 

 Nächste  Kleine Senioren-Wanderung-Wanderung am: Mittwoch, 13. Juni 2012 

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