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Der bedeutsame Kirchenschatz der Kirche St. Agatha Dietikon


Die Ausstellung steht unter dem Patronat der Katholischen Kirchgemeinde Dietikon.

Konzept und Realisation mit Unterstützung der Kommission für Heimatkunde (Ortsmuseum) Dietikon.

Kunsthistorische Begleitung durch Dr. Hanspeter Lanz, Kunsthistoriker und langjähriger Kurator für Edelmetall am Landesmuseum Zürich

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In Dietikon stand bereits im Jahr 1089 nachweislich eine Kirche an der gleichen Stelle der heutigen Pfarrkirche St. Agatha. Schon 1257 erwarb das Zisterzienser - Kloster Wettingen von den Habsburgern das Kirchenpatronat über Dietikon. Papst Johannes der XXII bestätigte 1317 die habsburgische Vergabung und die Kirche von Dietikon wurde damit 1321 dem Kloster Wettingen inkorporiert. Nach der Reformation bis 1839 waren fast ununterbrochen Konventuale des Klosters Wettingen als Pfarrer in Dietikon.

Trotz der Reformation blieb Dietikon katholisch. Bereits 1532, drei Jahre nach dem die Kirche ausgeräumt werden musste, wurde der Altar wieder zurückgebracht und es wurden seither katholische Gottesdienste gefeiert. Die damalige Simultankirche, welche mit den Reformierten Christen gemeinsam genutzt wurde, wurde vor der Reformation gebaut und später bis 1925 wegen der prekären Platzverhältnisse immer wieder erweitert. Nach schwierigen Verhandlungen kaufte sich die Reformierte Kirchgemeinde Dietikon aus der alten Simultankirche aus. Damit wurde der Weg frei, für den Bau einer neuen Katholischen Kirche.

Am 10. September 1927 wurde die heutige Pfarrkirche feierlich von Bischof Georg Schmid von Grüneck der St. Agatha geweiht. Im Rahmen des 90 Jahr Jubiläums der heutigen Pfarrkirche wollte die katholische Kirchenpflege den vorhandenen, interessanten Kirchenschatz der Öffentlichkeit in einer Ausstellung zeigen.

Der weit über Dietikon hinaus bedeutsame Kirchenschatz umfasst wunderbare Objekte aus der Zeit während der letzten 300 Jahre. Der vorhandene Kirchenschatz wurde noch nie in dieser Form präsentiert. Er ist auf die alte Geschichte von Katholisch Dietikon und den Einfluss des Klosters Wettingen zurückzuführen.

Bei den liturgischen Gewändern aus der vorkonziliaren Zeit möchten wir besonders auf die wertvolle Handwerkskunst der Seidenstickerei und Weberei hinweisen.

Im Rahmen der Ausstellung wird die spannende Kirchengeschichte von Katholisch Dietikon in einer neuen Tonbildschau aufgearbeitet und erzählt.

 

Karl Geiger

Präsident der Katholischen Kirchgemeinde Dietikon