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Naturschutzgebiet Dietikon

 

Am 25.7.1930 wurde das Gebiet zwischen EKZ und Teischlibach entlang der Limmat durch Beschluss des Regierungsrates zur Naturschutz-Reservat erklärt. Damit wollte man die ungemein reiche Tier- und Pflanzenwelt der nach der Korrektion der Limmat verbliebenen Altläufe und Riedwiesen der Nachwelt "für alle Zeiten erhalten." Bis Ende der Fünfziger Jahre noch weitgehend im Kulturland eingebettet, setzte ab den Sechziger Jahren eine rege Bautätigkeit in der Umgebung des Schutzgebietes ein, die mit Kläranlage, Kehrichtverbrennung und Autobahn auch vor den Grenzen des Gebietes nicht Halt machte.

Die fehlenden Pufferzonen, der Lebensraumverlust und der zunehmende Erholungsdruck bewirkten, dass viele Tierarten im Schutzgebiet ausstarben. 1989 wurde daher ein Konzept erarbeitet, das Optimierungsmassnahmen mit den Schwerpunkten Neuschaffen von Gewässern, Entbuschen und Besucherlenkung vorsah. Dank der erfolgreichen Umsetzung des Konzeptes konnte erstmals der ständige Artenrückgang gestoppt werden. Seit 1994 sind Teile des Gebietes auch im Inventar der Flachmoore von nationaler Bedeutung.

 

Bildergalerie (ZFG)

Am 25.7.1930 wurde das Gebiet zwischen EKZ und Teischlibach entlang der Limmat durch Beschluss des Regierungsrates zur Naturschutz-Reservation erklärt. Damit wollte man die ungemein reiche Tier- und Pflanzenwelt der nach der Korrektion der Limmat verbliebenen Altläufe und Riedwiesen der Nachwelt "für alle Zeiten erhalten." Bis Ende der Fünfziger Jahre noch weitgehend im Kulturland eingebettet, setzte ab den Sechziger Jahren eine rege Bautätigkeit in der Umgebung des Schutzgebietes ein, die mit Kläranlage, Kehrichtverbrennung und Autobahn auch vor den Grenzen des Gebietes nicht Halt machte.

Die fehlenden Pufferzonen, der Lebensraumverlust und der zunehmende Erholungsdruck bewirkten, dass viele Tierarten im Schutzgebiet ausstarben. 1989 wurde daher ein Konzept erarbeitet, das Optimierungsmassnahmen mit den Schwerpunkten Neuschaffen von Gewässern, Entbuschen und Besucherlenkung vorsah. Dank der erfolgreichen Umsetzung des Konzeptes konnte erstmals der ständige Artenrückgang gestoppt werden. Seit 1994 sind Teile des Gebietes auch im Inventar der Flachmoore von nationaler Bedeutung.